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Dinkelaker, Veit (Hrsg.): G*tt w/m/d

Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten

 

In der Schöpfungserzählung erschafft Gott den Menschen "nach seinem Bilde, ... männlich und weiblich" (Gen 1,27, siehe Einheitsübersetzung 2016) - ein androgyner Urmensch? Antike und spätere Autoren in Judentum und Christentum diskutieren diese Stelle und malen sie aus. In christlicher Literatur der Mystik gibt es Darstellungen, auf denen Mischwesen weibliche und männliche Merkmale tragen.

Zu Beginn der Neuzeit entscheidet sich Martin Luther gegen diese Lesart und übersetzt die Bibelstelle anders. Auf deutsch heisst es jetzt: "Gott schuf den Menschen ... als Mann und Frau" (Gen 1,27 Lutherübersetzung 2017). Der Originaldruck des Genesiskommentars von Martin Luther ist eine Spur, die erklärt, warum der antike Gedanke des "androgynen Urmenschen" in Vergessenheit geraten ist. Ein männliches Gottesbild setzt sich durch, das den Schwerpunkt auf Gott-Vater setzt.

Die Moderne legte Menschen lange biologisch auf ein Geschlecht fest: Mann oder Frau. Katalog und Ausstellung dokumentieren den Diskurs um den Wandel bis zur heutigen Rechtsprechung, die Vielfalt anerkennt. In das Verständnis der Diversität werden auch transidente Menschen einbezogen. Transidente Menschen erzählen virtuell aus ihrer Biographie und von ihrer Weise, die Bibel zu lesen.

ISBN: 9783961761388
Noch nicht erschienen, Juni 2021
Fr. 32.50
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Details

Verlag Nünnerich-Asmus
Einband Buch
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 192 S.
Meldetext Noch nicht erschienen, Juni 2021
Untertitel Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H28.0 cm x B22.0 cm
Autor*in Dinkelaker, Veit (Hrsg.) / Peilstöcker, Martin (Hrsg.)
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