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Gorelik, Lena (Hrsg.): Trotzdem sprechen

Spätestens seit dem 7. Oktober, dem Hamas-Massaker in Israel und der folgenden Bombardierung Gazas sowie der daraus resultierenden humanitären Katastrophe, finden Menschen in allen Teilen der deutschen Gesellschaft sich wieder in einer neuen Isolation oder gar Angst. Es häufen sich offene Briefe, Veranstaltungsabsagen und Begriffsstreitereien in einem Ton der Endgültigkeit. Langgehegte Allianzen werden gelöst, Gespräche versiegen. Die trennende Macht der Differenzen basiert nicht zuletzt auf der realen Erfahrung von Antisemitismus und Rassismus. Wer davon profitiert, sind die Rechtspopulisten. Diejenigen, die der liberalen, wertebasierten Gesprächskultur ebenso den Garaus machen möchten wie unserer Demokratie insgesamt.

Welchen Mut, welche Kraft und Toleranz für Ambiguität und Streit können wir, müssen wir gar, aufwenden, um die Logik der Verhärtung auf der Seite derer, die unsere Welt zu einer besseren machen möchten, zu stoppen? Die hier versammelten Autor:innen halten am Austausch fest, so schwierig er sein mag. Nachdenklich, mit unverstelltem Schmerz und ungebrochenem Willen zum wechselseitigen Abwägen sprechen sie trotzdem miteinander. Dieser Band ist die greifbarste Utopie unserer Tage.


ISBN: 9783550203046
Lieferbar in 24 Stunden
CHF 30.50
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Details

Verlag Ullstein
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2024
Seitenangabe 224 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Untertitel Mit Beiträgen von Carolin Emcke, Nazih Musharbash, Maryam Zaree, Kathrin Röggla u.v.a. | Ein intellektueller Paukenschlag! Eine Intervention in Zeiten zunehmender Entzweiung
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H21.0 cm x B12.8 cm x D2.5 cm 328 g
Auflage 1. Auflage
Autor*in Gorelik, Lena (Hrsg.)
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