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Kaszta, Mira: Intergeschlechtlichkeit

Eine qualitative Fallstudie zur psychosexuellen Entwicklung

 

Menschen, die nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, sind gesellschaftlichen Stigmatisierungen und medizinisch-psychologischen Pathologisierungen ausgesetzt. Zentrale Studien im deutschsprachigen Raum bestätigen die Notwendigkeit eines fundamentalen Paradigmenwechsels im gesellschaftlichen Umgang mit Intergeschlechtlichkeit bzw. Intersexualität. Zwar hat die Auseinandersetzung mit dem Thema bereits Einzug in den Bildungsbereich erhalten, jedoch existieren bislang keine Veröffentlichungen zur professionellen Beratung von Inters*.

Mithilfe der Analyse von Selbstdarstellungen und Expert_innen-Interviews werden im vorliegenden Buch konkrete Impulse und Handlungsempfehlungen für eine inter*-spezifische Beratungspraxis erarbeitet. Interdisziplinarität, Ressourcenorientierung und Personenzentriertheit werden als wichtige Grundpfeiler benannt, die es ermöglichen, neue methodische Denk- und Handlungsmuster zu formulieren. Dabei werden auch bisher bestehende Beratungsansätze und -konzepte aufgegriffen und unter Einbezug von Peers und Selbsthilfegruppen erweitert. So ergeben sich neue methodische Zugänge und Perspektiven, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen intergeschlechtlicher Personen orientieren und ihnen Formen der Selbstermächtigung sowie barrierefreie Räume für selbstbestimmtes Agieren eröffnen.

Référence: 9783955582821
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Fr. 31.50
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Details

Verlag Brandes + Apsel Verlag Gm
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2020
Seitenangabe 151 S.
Meldetext Versandbereit innert 48 Stunden
Untertitel Eine qualitative Fallstudie zur psychosexuellen Entwicklung
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H23.3 cm x B15.4 cm x D1.3 cm 268 g
Autor*in Kaszta, Mira / Reutlinger, Simon
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