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01:54 - Bist du bereit für den Lauf deines Lebens? (DVD)

CHF 20.60
CHF 22.90
  • Verfügbarkeit Folgt in ca. 15 Arbeitstagen
  • Einband DVD Video
  • Autor*in 1:54 (Komponist)
  • Verlag ALIVE AG / Köln
  • Erscheinungsdatum 10.11.2017
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Tim (16) ist ein Chemie-Genie und ein fantastischer Läufer. Doch seit dem frühen Tod seiner Mutter hat er sich in ein Schneckenhaus zurückgezogen und lässt die Hänseleien seines brutalen Mitschülers Jeff und dessen Gang fast ohne Gegenwehr über sich ergehen. Noch übler setzen die anderen nur Francis zu, Tims bestem Freund, der sich gerade als schwul geoutet hat. Ein schrecklicher Vorfall, für den sich Tim die Mitschuld gibt, rüttelt ihn auf. Er fängt wieder mit dem Laufen an, vor allem um Jeff eins auszuwischen und ihm den Startplatz über die 800 Meter bei den nationalen Wettkämpfen wegzunehmen. Für die Qualifikation muss Tim die Strecke in 1:54 Minuten laufen. Doch Jeff ist jedes Mittel Recht, um seinen Intimfeind auf Distanz zu halten, auch wenn es noch so grausam ist?

Regisseur Yan England, der für seinen Kurzfilm „Henry“ (2013) für den Oscar nominiert war, steigert in seinem vielschichtigen High-School-Drama die Spannung immer weiter, bis sie im überraschenden Finale des Films schier zu bersten scheint. In der Rolle des introvertierten Tim, der noch auf der Suche nach seiner sexuellen Identität ist, glänzt Antoine Olivier Pilon, Xavier Dolans furioser Hauptdarsteller aus „Mommy“ (2014).

In Kanada löste „1:54“ eine breite öffentliche Diskussion über Cybermobbing und Homophobie an Schulen aus.



Verlag: Praesens Film Erscheinungsjahr: 2017 Ausführung: DVD Video Sprache: Französisch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 5.1)

Produktbewertungen

1
Vorsicht
Gast 11.06.2021 22:49
vorsicht, dieser film ist ein klarer fall der 'Bury Your Queers'-trope; sowohl der schwule beste freund als auch die schwule hauptperson sterben im verlauf des films (der tod der hauptperson z.T. auch ein bisschen als heroisch dargestellt, und außer den beiden kommt in dem film soweit ich mich erinnere keine weiteren benannten/eigenständige queere figuren vor).
daher ist dieser film eher als etwas zu betrachten das nicht-queeren menschen eine lektion über diskriminierung in den kopf prügeln soll; dass ist zwar in vielen fällen sehr verdient und bitter nötig, aber es ist falsch dass der erkenntnisgewinn nicht-queerer menschen ständig derart darüber priorisiert wird, geschichten über queere menschen auch *für* queere menschen zu erzählen, zumal erkenntnisgewinne von nicht-queeren menschen doch sicherlich auch ohne (oder zumindest weniger) tote queere charaktere auskömmen könnten.
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