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Missy Magazine - 04/22

Aufschlag

Banden bilden: Die Covid-19-Pandemie ist immer noch nicht vorbei – sechs Freund*innen tun sich zusammen, um gemeinsam zu leiden. – S. 12

Lieblingsstreberin: Shary Reeves – S. 13

Work Work Work: Hundefriseurin – S. 14

Hä? Was heißt denn…Post-Ost? – S.15

Kultur und Gesellschaft

„Lieber gaymous als famous“: Farce ist aus der queeren Wiener Popszene nicht wegzudenken. Auf ihrem Album „Not To Regress“ singt sie von Mental Health und Crushing, Social Anxiety und queerer Liebe. Ein Ge- spräch über Bauchtaschen und darüber, was guter Pop kann. – S.17

U-Haul in Los Angeles: Was passiert, wenn zwei Personen im Prozess der Transition zu exzessiver Nähe gedrängt werden? Die Filmperformance „Seek Bromance“ von Samira Elagoz sucht nach Antworten. – S.20

Intimität als Choreografie: Julia Effertz ist Deutschlands erste Intimitätskoordinatorin. Ihre Arbeit soll Schauspieler*innen am Set schützen. – S.22

Brennt alles ab!: Abriss, Neuanfang oder doch eine langsame Transformation? Im neuen Comic von Nino Bulling begleiten wir die Protagonistin Ingken auf dem Weg zur neuen trans Identität. – S.24

Die Reise des O: Das „Project O“ von Anthony Hüseyin verhandelt deren Reise als nicht- binäre Künstler*in und berührt liebevoll Aspekte der türkischen Sprache.

Rolle Vorwärts: Viriler Superschurke. Shakespears Richard III. ist ein intriganter Mörder, gleichzeitig aber auch verletzt und verführerisch. Katja Brunner hat ihn als Frau neu geschrieben. – S. 24

Bildstrecke: Sunjin Won: In den Arbeiten zu vererbter Erinnerung finden Gefühle generationen- übergreifend ihren Ausdruck. – S. 28

Politik & Protest

„Wollt ihr euch vor dem Krieg drücken?“: Der russische Angriffskrieg stellt für trans Personen in der Ukraine eine große Gefahr dar – in mehrfacher Hinsicht. Über Staatsmacht, Transfeindlichkeit und nationale Körperpolitiken. – S. 35

Aus dem Schatten der Diktatur: Chile erlebt gerade einen der wichtigsten Momente seiner jüngeren Geschichte: Eine demokratisch gewählte Versammlung arbeitet eine neue Verfassung aus. Die treibende Kraft hinter der Bewegung für Veränderung ist der Feminismus. – S. 38

Titel: Sir Mantis

Fröhlich dissen: Der Rapper Sir Mantis bringt endlich sein Debütalbum „180 Grad“ raus, auf dem er gegen so ziemlich alles angeht, was falsch läuft in der Gesellschaft: z. B. Kapitalismus, Geld und Sexismus. Spaß macht das trotzdem. – S. 48

Dossier: Fake it

Scamsalous!:Fake it until you can’t make it anymore … So lautet die Devise für Scammer*innen, wenn sie auffliegen. Doch ist Betrug immer moralisch verwerflich oder vielleicht auch eine Kunst? – S.54

Falsche Fuffis: Von Fila-Fakes und Fake Freckles über Codeswitching, Armutsperformance und Childhood-Scam-Ambitions bis zur gefälschten Schufa – unsere Autor*innen berichten von ihren Erfahrungen mit Fakeness. – S. 57

Naturally fake: Weiße Menschen kommentieren ständig die Afrohaare unserer Autorin. Doch dient die vermeintlich nett gemeinte Frage, ob die Haare einer Schwarzen Person echt sind, nur der Verfestigung der Machtverhältnisse. – S. 62

Knigge kannste knicken: Ist das Befolgen von Benimmregeln nicht einfach fake? Unsere Autorin findet: Ja, und schreibt gegen Höflichkeit und fürs Unterbrechen. – S. 65

Bitte nicht zu ehrlich: Notlügen hier und da schaden nicht, findet unsere Autorin, denn für absolute Aufrichtigkeit ist eh keine*r bereit. – S. 66

Sex, Körper & Style

Für einen Krümel mehr: Potenzielle Dates warmhalten, obwohl man ihnen gerade nicht gerecht werden kann? Das Phänomen klingt voll Neunziger, aber feiert gerade seine Renaissance. – S. 69

Bewusste Analfixierung: Analvenenthrombosen und Analfissuren sind unangenehm,
aber eigentlich keine große Sache. Es sei denn, sie sind chronisch. Betroffene leiden oft still – auch aufgrund von Tabus. – S. 70

Moodboard: Occupy Sylt – S. 72

Styleneid: Tsellot – S. 73

Crocs und Christmas Sweater: Etwa 15 bis 25 Prozent aller Menschen besitzen eine Form der Behinderung. Statt auf deren Kleidungsbedürfnisse einzugehen, ignoriert die Fashionbranche sie weitgehen. Hier äußern vier Träger*innen von adaptiver Mode, was sie nervt. – S. 74

Edutainment

Neue Welle, neue Bahn: Eli Preiss’ Musik ist gleichzeitig verspielt und politisch, ihr Auftritt mal mädchenhaft, mal tomboyish, ihre Songs tanz- und die Lyrics mitsingbar. Alles, was ein gutes Sommeralbum braucht. – S. 77

Musiktipps– S. 78

Podcasttipps – S. 85

Now & Then: Mia Morgan über Debbie Harry: In TikTok-Zeiten findet die Musikerin in der Blondie-Ikone eine Leitfigur, die schon vor Social Media den Mut hatte, laut, sexy und vielfältig zu sein. – S. 83

Waffe: Schwesternschaft: Drei DDR-Künstlerinnen suchen die Legitimation ihres Daseins – in einem Staat, der keinen Bock auf Kritik hat. – S. 89

Dancebattle gegen das Patriarchat: Kraft im Kollektiv: Lizzo verpasst der klassischen Reality-TVshow einen feministischen Twist. – S. 90

Film- und Serientipps – S. 91

Späte Würdigung: Nach dem erfolgreichen Sammelband „These Girls“ würdigt „These Girls, Too“ nun weitere musikalische Held*innen seit 1950 – und liefert nebenbei eine astreine Anleitung zur Masturbation. – S. 95

Literaturtipps – S. 96

Typenparade: Wider die Neutralität: In „Das weiße Denken“ seziert der Profifußballer Lilian Thuram das Fortwirken des Kolonialismus, die Konstruktion von Race und rassistische Sportinterviews. – S. 100

Comictipps – S. 101

Kolumne: Generation Hammer: Unsere neue Kolumnistin sagt: Vergesst romantische Beziehungen, esst lieber koreanisch! – S. 106

ISBN: 9910000187940
Fr. 10.30
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