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Bruijn, Maurits de: Wie ich merkte, dass die Shoah nachts an meinem Bett steht

Maurits de Bruijn verwebt den Reisebericht eines sechstägigen Israeltrips mit der Suche nach sich selbst und verknüpft seine persönliche Geschichte mit der seiner Mutter, die die Shoah überlebte. De Bruijns Mutter wird im Alter von dreißig Jahren plötzlich von starken Panikattacken heimgesucht, die in bleibende Angststörungen münden - Traumata als Folge ihres Überlebens. Als Maurits siebenundzwanzig ist, durchlebt auch er seine erste Panikattacke, verliert den Boden unter den Füßen und muss sich neu orientieren. Eine Stütze bieten ihm aktuelle Studien über intergenerationelle Traumata, denn Maurits de Bruijn ist überzeugt davon, dass er die Ängste seiner Mutter geerbt hat. In dem Bericht über die Reise zu sich selbst erzählt Maurits de Bruijn von all den Widerständen, denen er im Leben begegnet ist, von einem Freund, der "ganz ironisch" eine Tasse mit Hakenkreuz im Küchenschrank stehen hat, von offenem Antisemitismus, von Homofeindlichkeit, mit der er sein ganzes Leben lang konfrontiert wurde, von seinem ältesten Bruder, der nie von einer Reise zurückgekehrt ist und von all seinen Ängsten, mit denen er tagtäglich umgehen muss. Ein zärtlicher und nachdenklich erzählender Bericht über Identität, Traumata, Familie und Selbstfindung.


Référence: 9783945644362
Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
CHF 27.75
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Details

Verlag w_orten & meer
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2023
Seitenangabe 198 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.5 cm x B13.2 cm x D1.6 cm 276 g
Autor*in Bruijn, Maurits de
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