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Missy Magazine - 03/22

Aufschlag

Banden Bilden: Nichts zu lächeln. Das Gastra-Kollektiv Zürich/Luzern setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und gegen Herabwürdigungen sowie sexualisierte Belästigungen in der Gastronomie ein. – S. 12

Lieblingsstreberin: Andrea Martel – S. 13

Work Work Work: Kinderärztin – S. 14

Hä? Was heißt denn … Post-Ost? – S.15

Kultur und Gesellschaft

Bingen ohne Cringen: Tragen Serien mit woken Inhalten und diversen Charakteren dazu bei, dass sich die Machtverhältnisse ändern, oder verkaufen sie nur neoliberalen Vielfaltskitsch? Über zwei große Serienproduktionen der letzten Jahre. – S. 17

Wenn schon lesbisch: Duygu Ağals Buchdebüt ist eine Zumutung im besten Sinne. Mit immenser erzählerischer Tiefe stemmt sich der Text über Queerness, Ablösung und Flucht gegen den überholten Kanon. – S. 20

Dieses "What The Fuck?": Der Film „Nico“ erzählt, wie eine Altenpflegerin Opfer eines rassistischen Angriffs wird – und sich ihr Selbstbewusstsein zurückerkämpft. Die Filmemacherinnen Sara Fazilat, Eline Gehring und Francy Fabritz im Gespräch. – S. 22

Rolle Vorwärts: Viriler Superschurke. Shakespears Richard III. ist ein intriganter Mörder, gleichzeitig aber auch verletzt und verführerisch. Katja Brunner hat ihn als Frau neu geschrieben. – S. 24

Politik & Protest

Real Talk:Frei sprechen. Die Debatte um sogenannte Islamophobie im „progressiven Westen“ dreht ins Absurde. #LetUsTalk fragt: Warum sollten Frauen und Queers aus islamisch geprägten Gesellschaften nicht kritisch über den Islam sprechen? – S. 33

Reportage: Warum wir die Polizei filmen müssen: Die Kampagne „Go Film the Police“ fordert zum Dokumentieren rassistischer Polizeigewalt auf. Am Beispiel der gewaltsamen Gentrifizierung Neuköllns wird klar: Der Widerstand ist notwendig. – S. 36

Titel: Torrey Peters

Leute nach ihren Buchstaben fragen: In ihrem gefeierten Roman „Detransition, baby“ verhandelt die Autorin Torrey Peters die Realität von trans Personen so klug und witzig wie niemand zuvor. Das Buch erscheint nun auf Deutsch. – S. 45

Dossier: Krieg und Flucht

In Scherben: Was bedeutet der Krieg für den Feminismus und für Frauen? Ein Gespräch mit der ukrainischen Aktivistin Olena Shevchenko. – S.50

Die Not ausnutzen: Auf der Flucht sind Menschen der Gefahr von Ausbeutung ausgesetzt. So auch jene, die nun aus der Ukraine flüchten. Über den Zusammenhand von Krieg und Menschenhandel. – S. 52

Rassismus als Infrastruktur:  Krieg und Flucht verstärken Diskriminierung, Ungleichheit sowie gewaltvolle Grenzregime. Eine Gesprächsrunde über Willkommenskultur und Doppelstandards. – S. 54

Der Traum vom feministischen Frieden:Feministische Außenpolitik erlebt einen Aufschwung – zumindest der Begriff. Denn das Konzept mag in seinem Ursprung zwar radikal sein, die Umsetzung scheitert jedoch an Machtverhältnissen. – S. 59

Sex, Körper & Style

Sex-Kommentar: Gefickt von Fake-Agent Thomas. Queerer Sex kann hot, lustig und weird sein – insbesondere dann, wenn Heterotropen spielerisch angeeignet werden. – S. 63

Leben ohne Filter: Wie lebt man das gute Leben mit ADHS? Ein Erfahrungsbericht über ein neurologisches Syndrom und viele Vorurteile. – S. 64

Moodboard: Euphoria High – S. 66

Styleneid: Izzy – S. 67

Anpassen: Etwa 15 bis 25 Prozent aller Menschen besitzen eine Form der Behinderung. Statt auf deren Kleidungsbedürfnisse einzugehen, ignoriert die Fashionbranche sie weitgehen. Hier äußern vier Träger*innen von adaptiver Mode, was sie nervt. – S. 68

Edutainment

Musik: Kanten kappen. Mit ihrem Debütalbum „Zartcore“ kreiert die Hamburgerin Finna einen Raum für sich selbst, aber auch für alle, die nach einer queeren Fusion von Bubblegum-Pop, Rap und Politik gesucht haben. – S. 71

Musiktipps – S. 72

Podcasttipps - S. 77

Film: Erwachen in der Lobby. Die Tragikomödie „Good Luck To You, Leo Grande“ erzählt von der Begegnung zwischen einer Religionslehrerin und einem Sexarbeiter. – S. 79

Serie: Lachen am Fließband. In der Mockumentary „Die Discounter“ ist u.a. Rapperin Nura in der Rolle einer Supermarkt-Angestellten zu sehen. Auch der restliche Cast in on point ausgewählt. – S. 80

Kannibalismus, hol mich hier raus: „Yellowjackets“ zeigt einen Überlebenskampf und seine Spuren. Mit überwiegend weiblichem Cast gelingt der Serie ein feministischer Spin auf die klassische Survival-Story. – S. 80

Filmtipps - S. 80

Literatur: E-Auto und Heiligenfiguren. In ihrem Comic „Zurück in die Heimat“ zeichnet Nacha Vollenweider queere deutsch-argentinische Geschichte voller Zwischentöne. – S. 87

Literaturtipps – S. 87

Now and Then: Natacha Muziramake über Serena Williams. Die Künstlerin und Autorin lernte früh, was Selbstbestimmung bedeutet – und sieht diese durch die Sportlerin Serena Williams verkörpert. – S. 91

Typenparade: Kleine Mehrheit. Gianni Jovanovics Autobiographie ist ein Schritt in Richtung Verständigung zwischen Sinti*zze und Rom*nja und der weißdeutschen Dominanzgesellschaft – differenziert und nicht frei von Selbstkritik. – S. 93

Comictipps – S. 94

 

Kunst: „Eine Traummaschine!“ Die neuseeländische Künstlerin Ruth Buchanan inszeniert die Sammlung des Kunstmuseums Basel neu. Sie bestimmt über Texte, Auswahl, Höngung und Dramaturgie – und deutet so auch die Institution um. – S. 95

Kolumne: Time to Say Goodbye. Lustige Anekdoten und chaotische Lebenshilfe: Unsere Kolumnistin verabschiedet sich nach drei Jahren Achterbahnfahrt. – S. 98

ISBN: 9910000187568
Fr. 10.30
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