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Müller, Wunibald: Verbrechen und kein Ende?

Notwendige Konsequenzen aus der Missbrauchskrise

Die Kirche ist nicht in der Lage gewesen, die Taten als das zu benennen, was sie waren: als Verbrechen (Robert Zollitsch, ehem. Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz).

Welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen? Dieser Frage geht Wunibald Müller nach und stellt unmissverständlich klar: Die bisherigen Massnahmen sind gut, aber bei weitem nicht ausreichend. Was ansteht, ist nicht weniger als eine radikale Umkehr, die darin besteht, dass das klerikale System zum Einsturz kommt, der Papst und die Bischöfe Macht abgeben und teilen und endlich Positionen aufgeben, die sexualisierte Gewalt begünstigen können: z.B. den Pflichtzölibat, die negative Einstellung zur Homosexualität, eine wirklichkeitsfremde Sexuallehre, die Weigerung, Frauen zu Priesterinnen zu weihen.

Und er schliesst: Sind die Bischöfe nicht bereit oder auch nicht in der Lage dazu, müssen sie damit rechnen, dass man ihnen die Macht nimmt - der Menschen, der Kirche, Gottes wegen.

Référence: 9783429054687
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Details

Verlag Echter Verlag GmbH
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2020
Seitenangabe 150 S.
Meldetext Versandbereit innert 48 Stunden
Untertitel Notwendige Konsequenzen aus der Missbrauchskrise
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H21.1 cm x B13.6 cm x D2.2 cm 285 g
Autor*in Müller, Wunibald
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