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Beier, Friederike (Hrsg.): materializing feminism

Positionierungen zu Ökonomie, Staat und Identität
CHF 22.90
  • Verfügbarkeit Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
  • ISBN 978-3-89771-319-2
  • Einband Kartonierter Einband (Kt)
  • Autor*in Beier, Friederike (Hrsg.) / Haller, Lisa Yashodhara (Hrsg.) / Haneberg, Lea (Hrsg.) / Hönig, Sarah (Übers.)
  • Verlag Unrast Verlag
  • Erscheinungsdatum 04.12.2018
  • Seitenangabe 248 S.
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Materialize bedeutet manifestieren, verstofflichen, gegenständlich machen. Der Sammelband macht daher Kontroversen und aktuelle Herausforderungen feministischer Theorie und Praxis sichtbar.

Feministische Themen sind im Mainstream angekommen: Das Aufbegehren gegen Sexismus wird zunehmend salonfähig, Feminismus verkauft sich nicht nur auf T-Shirts und Frauenförderung und Gleichstellung sind Anliegen staatlicher Politik. Dieser Erfolg ist genauso begrüßenswert wie ambivalent, da soziale Ungleichheit durch die Zurichtungen kapitalistischer Verwertungslogik ausgeblendet oder sogar verschärft wird. Gleichzeitig gewinnen Rechtspopulismus und Antifeminismus weltweit an Bedeutung, was zu massiven Einschränkungen der feministisch erkämpften Freiheit führt. Diese autoritäre Wende wird in vielen Debattenbeiträgen einer vermeintlichen identitätspolitischen Fokussierung des Feminismus und der Queer Theory angelastet.

Vor diesem Hintergrund fragen wir nach den Herausforderungen und den Kontroversen emanzipatorischer Politik und Theorie, die sich gegen die Vereinnahmung durch Kapitalismus und Antifeminismus wendet. Die Beiträge behandeln das Geschlechterverhältnis im Kapitalismus, Identitätspolitik, intersektionale Perspektiven und die Vereinnahmung feministischer Themen sowie mögliche Gegenstrategien.

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