In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spaltung, politische Rückschritte und multiple Krisen den sozialen Zusammenhalt herausfordern eröffnen Freund*inneschaften Räume für gegenseitiger Fürsorge, Solidarität und Zärtlichkeit. Sie existern als wiederständig Haltung & bilden eine Gegenpraxis zu neoliberalen, individualisierten Logiken & der klassisch monogamen Liebesbeziehung. Sie eröffnen Räume, in denen Menschen nicht über Leistung oder Nutzen definiert werden, sondern über gegenseitige Anerkennung
und Sorge. Sie bilden ein Netzt in denen sich in Resilienz, der Hoffnung und der kollektiven Handlungsfähigkeit geübt werden kann und bieten zeitgleich Platz für Unsicherheiten, Fluidität, Ambivalenz und Unvollständigkeit.
Diese vielseitige Beziehung soll in diesem handgebunden Buch zelebriert & festgehalten werden. Es ist ein Danke an all die alten, langen, neuen, kurzen, besten & flüchtigen Freund*inneschaften die uns prägen & tragen.
Design & Umsetzung: Momo Egli