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Aras, Maryam: Dinosaurierkind

Während eines Filmabends entdeckt Maryam Aras ihren Vater auf der Kinoleinwand. Bei einer Protestveranstaltung gegen den Shahbesuch 1967 in Berlin sitzt er zwischen anderen Studierenden auf dem Boden. Für sie ist es der Beginn einer Spurensuche - nach ihrer Kindheit in der iranischen Diaspora in Köln, der Gewissheit, dass ihr Vater nicht nach Iran reisen kann, der Geschichte seiner und ihrer Politisierung.

In diesem literarischen Essay schreibt Maryam Aras die politische Biographie ihres Vaters, zieht Erzähllinien zwischen dem Staatsstreich 1953 in Iran, einer transnationalen 1968er-Bewegung, dem Kölner Arbeiterviertel Mülheim und einer Familiengeschichte, in der der Luxus, unpolitisch durchs Leben zu gehen, nie existiert hat.

»Maryam Aras gelingt ein großes Kunststück: Sie verwebt die Biographie ihres Vaters und ihr Aufwachsen an seiner Seite mit der Geschichte Irans und der Diaspora in Deutschland. Zugleich erzählt sie vom Kampf um Selbstbestimmung vieler Länder des sogenannten Globalen Südens. Berührend, gehaltvoll, vielschichtig.« Nava Ebrahimi


ISBN: 9783546101011
Lieferbar in 24 Stunden
CHF 30.50
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Details

Verlag Claassen
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2025
Seitenangabe 192 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Untertitel Essay | Eine brillante und individuelle Erkundung von Revolution und Resignation
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.5 cm x B11.8 cm x D2.3 cm 252 g
Auflage 1 A. Auflage
Autor*in Aras, Maryam
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